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Ziele

Im Demonstrations- und Versuchskraftwerk Jülich wird im engen Verbund der maßgeblichen deutschen Forschungseinrichtungen, eines führenden deutschen Anlagenbauers und des lokalen Energieversorgers an der Weiterentwicklung der Technologie gearbeitet.

Im Fokus der Forschung steht die Ausschöpfung eines möglichst hohen Temperaturniveaus im Solarteil der Anlage und damit die CO2-freie Einbindung in einen Wasser-Dampf-Kreisprozess mit der Annäherung an die in der modernen Kraftwerkstechnik inzwischen üblichen Dampftemperaturen. Damit wird prinzipiell die Erzielung höherer Systemwirkungsgrade angestrebt.

Im Rahmen des Hauptprojekts (Zeitraum 2005 bis Ende 2010) sowie einer größeren Anzahl daran anknüpfender Folgeprojekte wird der mehrjährige Test des Gesamtsystems mit einer sowohl integralen als auch im Detail vollzogenen Optimierung und damit der konsequente Schritt von der Entwicklung zur Vermarktung in sonnenreiche Regionen angestrebt. Das wirtschaftliche Gesamtziel ist, die derzeitige Marktführerschaft des deutschen Anlagen- und Maschinenbaus in diesem stark wachsenden Exportmarkt zu sichern.

In der nächsten Stufe wird untersucht, wie eine solche Anlage zum Hybridkraftwerk ausgebaut werden kann, dessen Gasturbine auf der Basis von Biomasse betrieben wird. Langfristig soll sogar die direkte solare Erzeugung von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen ermöglicht werden.