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Motivation

Ein Teil Afrikas reicht aus um die Welt mit Strom zu versorgen

Schwindende fossile Brennstoffreserven und wachsende Probleme durch den weltweiten Klimawandel stellen Politik, Wirtschaft und Technologie beim Thema Energieversorgung vor große Herausforderungen.

Eine Studie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) kommt zu folgendem Schluss: "Vom physikalisch-technischen Gesichtspunkt aus gibt es keine Zweifel daran, dass solarthermische Kraftwerke eine der besten Optionen für die Bereitstellung der [weltweit] benötigten großen Mengen CO2-freien Stroms darstellen. ... Will man diese besonders geeignete Technik nicht versäumen, müssen jetzt dringend die notwendigen Schritte getan werden."

Vergleiche machen das Potenzial deutlich: Auf ein Quadrat von etwa 800 km x 800 km Fläche in der nordafrikanischen Sahara entfällt ein Solarstrahlungsanteil, der dem gesamten weltweiten Primär-Energiebedarf entspricht – unter Berücksichtigung eines Umwandlungswirkungsgrads von 10%. Etwa 1% der Fläche der Sahara würde ausreichen, um mit solarthermischen Kraftwerken den gesamten derzeitigen Elektrizitätsbedarf der Erde zu decken.

Zur Nutzung des kostenlosen solaren Angebots stehen inzwischen verschiedene Technologien zur Verfügung. Die Turmtechnologie ist nur eine davon, aber eine sehr viel versprechende (vgl. Technik & Vorteile).

Jülich - Historische Festungsstadt - Moderne Forschungsstadt

So lautet das Motto der Stadt Jülich. Diesem Leitbild verpflichtet, steht Jülich einerseits – mit seiner historischen Stadt- und Festungsanlage – für lebendige Vergangenheit, gleichzeitig aber auch für eine konsequente Ausrichtung auf die zu lösenden Energieprobleme – heute und in den kommenden Jahren und Jahrzehnten.

Ihre traditionelle Vorreiterrolle soll die Stadt Jülich auch in Zukunft auszeichnen, indem hier zur Schaffung der Grundlagen einer weltweiten nachhaltigen und Klima schonenden Energieversorgung wertvolle Beiträge geleistet werden.

Die Stadtwerke Jülich GmbH stellt sich im Rahmen dieses Projekts der Aufgabe, gemeinsam mit dem erfahrenen Industriepartner KAM und den namhaften Forschungseinrichtungen DLR und SIJ, in dieser zukunftsweisenden Technologie an der nötigen Pionierarbeit maßgeblich mitzuwirken. Große Teile der finanziellen Aufwendungen werden über Zuschüsse der Länder NRW und Bayern sowie des Bundes abgedeckt.